Unsere Hausgänserassen stammen von der wilden Graugans ab. Für leichtere Gänse, geschlachtet 3-4,5 kg, stallen wir Oldenburger auf, für schwere Gänse, geschlachtet 5-6 kg, Dänen. Neben der Wahl einer bestimmten Rasse haben vor allem Haltung und Fütterung einen entscheidenden Einfluss auf die Fleischqualität der Gänse.
Die Küken kommen als Eintagsküken zu uns auf den Hof. In der Anfangszeit haben sie wie alle Küken ein hohes Wärmebedürfnis. Dennoch lassen wir auch die Küken an sonnigen Tagen schon auf die Weide, achten jedoch besonders darauf, dass die kleinen „Daunenknäule“ nicht nass werden.

Ausgewachsene Gänse sind hervorragende Weidetiere. Vollbefiedert sind sie sehr unempfindlich gegen alle Witterungseinflüsse. Den ganzen Sommer über halten sie die Weiden um den Hermannshof kurz. Jeden Abend lassen wir die Herde in den Stall zum Schutz gegen den Fuchs. Wird das Grasangebot im Spätsommer knapper, füttern wir Getreide und Hafer aus eigenem Anbau zu. Im Herbst erhalten die Gänse dann unsere Zuckerrüben.
Im späten Herbst legen die Gänse eine Wamme an, dies ist ein Fettpolster zwischen den Beinen. Fett ist Geschmacksträger und deshalb ist ein feiner Fettüberzug bei einer vollreifen Gans immer erwünscht. Auch die Gänse werden bei uns alle von Hand geschlachtet und ausgenommen. So erhalten Sie eine Gans mit hervorragender Fleisch- und Schlachtqualität.

Frische Weidegans: 14,90 €/kg